Geschäftsmann im Anzug und schwarzer Brille brüllt in ein Megafon, aus dem Wörter wie Strategie herauskommen.

 

Marketing

alles, was Sie wissen müssen




  

  • Autor: Robert Spitz
  • Textart: Fachartikel
  • Publikation: 10.01.2024
  • Letzte Bearbeitung: - 

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Inhaltsverzeichnis

1. Der langfristige Nutzen von Marketingstrategien 

   1.1 Mehr Wachstum und Sichtbarkeit für Ihr Unternehmen 
   1.2 Agilität & Marketing – die Zeichen der Zeit erkennen
   1.3 Werbeeffizienz: Erfolg messbar machen 

2. Werbekampagne erstellen – Beachtenswertes zur Umsetzung 

   2.1 Erste Schritte beim Marketing: Zielgruppe definieren 
   2.2 Werbewirkungsmodelle: Hilfe für die Strategiefindung 
   2.3 Marketingkanäle: das richtige Sprachrohr für die Kampagne 
   2.4 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) & Vermarktung 

3. Kosten & Marketing – Finanzen richtig budgetieren

   3.1 Budgethöhe festlegen – Tipps für die Kalkulationsplanung
   3.2 Kosten für externe Dienstleister – Hilfe zur Selbsthilfe
   3.3 Häufige Fehler bei der Zusammenarbeit mit Dienstleistern
        3.3.1 Quantität statt Qualität – mit günstigen Anbietern kooperieren 
        3.3.2 Dienstleister nicht eingehender kennenlernen 
        3.3.3 Ausschließlich Künstliche Intelligenz verwenden 
        3.3.4 SEO: mangelnde Onpage-Offpage Optimierung 

4. Fazit: Werbung wirkt, damit Ihr Unternehmen nicht stirbt 

5. Häufig gestellte Fragen zum Thema Marketing (FAQ) 

6. Quellenverzeichnis

1. Der langfristige Nutzen von Marketingstrategien 

Geschäftsmann im Anzug schaut auf seine Hand mit leuchtender Wolke. In dieser steht das Wort Marketing.

Marketing ist von zentraler Bedeutung, um als Unternehmen zu wachsen und konkurrenzfähig zu bleiben – auch wenn es gut läuft. Die Märkte sind unbeständig und es kann jederzeit zu Umbrüchen kommen. Nokia ist ein Paradebeispiel dafür, wie schnell sich die Marktlage ändern kann. Mit einem Mal war Nokia nicht mehr konkurrenzfähig. Als Apple sein erstes Smartphone im Jahre 2007 vorgestellt hat, haben die Macher von Nokia die zukünftige Bedeutung von Smartphones nicht erkannt und Smartphones belächelt – mit fatalen Folgen. 

Setzen Sie deshalb auf das richtige Marketing und erfahren Sie nachfolgend, worauf es ankommt. Verschlafen Sie nicht zukünftige Trends, wie es damals Nokia getan hat und bleiben Sie entspannt, und zwar mit dem richtigen Marketing. Eine solide Strategie trägt dazu bei, dass Ihr Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt. Ob Start-up, Groß- und Kleinunternehmen, Einzelunternehmer oder Influencer, es braucht zielgruppengerechte Strategien, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben. 


Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die für eine proaktive Auseinandersetzung mit dem Thema Marketing sprechen. Diesbezüglich folgt ein Überblick, der veranschaulicht, welche Vorteile Sie haben, wenn Sie in eine effiziente Strategie investieren. 

1.1 Mehr Wachstum und Sichtbarkeit für Ihr Unternehmen 

Zum einen sorgen Sie für Wachstum und dafür, dass Menschen über Ihr Unternehmen sprechen. Im Zuge der Digitalisierung hat sich im Internet eine hohe Datenflut ergeben. Es passiert schnell, dass selbst hochwertige Produkte in der großen Masse verschwinden. Auch Unternehmen, die lokal kooperieren, sind davon nicht ausgeschlossen. Auf der anderen Seite schafft eine durchdachte Marketingstrategie ein solides Fundament, um neue Umsatzgrenzen zu erreichen. Es verbessert die Liquidität bzw. Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens, sodass sich der Handlungsspielraum erweitert. 


Marketing trägt dazu bei, dass ein Unternehmen sich profilieren kann. In Anbetracht der steigenden Konkurrenz ist es bedeutsam, potenziellen Kunden einen Mehrwert zu bieten. Was macht Ihr Unternehmen besonders? Gibt es eine besondere Vision, die Sie verfolgen? Hat Ihre Firma einen markanten Spruch, der sofort in Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen gebracht wird? Es gibt zahlreiche Aspekte, die eine identitätsstiftende Wirkung entfalten. Marketingexperten sprechen auch von der Corporate Identity. Woran denken Sie, wenn Sie den Slogan „Just Do It“ hören? Die meisten Menschen assoziieren den Spruch unverzüglich mit der Marke Nike. 

1.2 Agilität & Marketing – die Zeichen der Zeit erkennen 

Politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Krisen und neue Innovationen – Stichwort: iPhone und Nokia – nehmen Einfluss auf den Markt. Unternehmen stehen in Ausnahmesituationen vor besonderen Herausforderungen, die teilweise existenzbedrohlich sein können. Die Corona Pandemie ist nur ein Beispiel von vielen, wenn es um Ausnahmesituationen geht. Zahlreiche Unternehmen mussten in der Coronazeit innerhalb kürzester Zeit reagieren, um die hohe Kostenlast, die mit Umsatzeinbrüchen einherging, zu stemmen. 

Doch was hat all dies mit Marketing zu tun? Eine Werbekampagne erfordert eine proaktive Auseinandersetzung mit dem aktuellen Marktgeschehen. Hiermit können Sie die Agilität Ihres Unternehmens – eine wichtige Kernkompetenz heutzutage – verbessern und ausbauen. Agilität leitet sich aus dem lateinischen Wort „agilis“ ab und steht für Beweglichkeit oder Wendigkeit. Es ist die Fähigkeit, auf unvorhersehbare Situationen frühzeitig zu reagieren. Im Zuge einer Kampagne müssen Prognosen gestellt und zukünftige Entwicklungen antizipiert bzw. vorausgesagt werden, um langfristig zu planen. Gleichzeitig müssen kurzfristige Änderungen und Anpassungen vorgenommen werden, weil es zu verschiedenen Szenarien kommen kann, die eine adäquate Reaktion erfordern. Sicherlich lassen sich nicht alle Szenarien auf dem Markt antizipieren bzw. voraussehen, aber es ist bedeutsam, sich in Agilität und Achtsamkeit zu üben.   

1.3 Werbeeffizienz: Erfolg messbar machen  

Letztlich zielt Marketing vor allem auf eines ab, nämlich potenzielle Kunden zufriedenzustellen und den Kundenzuwachs messbar zu machen. Eine Werbestrategie schafft Transparenz und einen Leitfaden, damit Sie Ihren Zielen näherkommen. Ganz gleich, ob Sie mehr Umsatz oder Reichweite haben möchten, mit einer Werbekampagne überlassen Sie nichts dem Zufall. Hinter einer erfolgreichen Werbestrategie stehen effiziente Software Tools, die Erfolg sichtbar machen. Sie können anhand statistischer Daten auswerten, ob eine Werbestrategie zum gewünschten Erfolg geführt hat. 


Experten sprechen vom Marketing Controlling. Es handelt sich um alle getroffenen Maßnahmen, um die Werbeeffizienz einer Kampagne zu prüfen. Dabei werden relevante Kennzahlen erfasst und ausgewertet, um Werbekonzepte zu untersuchen. Unternehmen können den Kosten-Nutzen-Faktor einer Marketingstrategie begutachten und im Bedarfsfall Anpassungen vornehmen. Der Vorteil von Marketing Controlling ist, dass die Kosten auf genau die Bereiche konzentriert werden können, die den meisten Erfolg bringen. Dies gilt in einem besonderen Maße für kostspielige und umfangreiche Werbekampagnen. Eine durchdachte Kampagne verringert das Risiko einer Fehlinvestition.

2. Werbekampagne erstellen – Beachtenswertes zur Umsetzung

Nun wissen Sie, weshalb es wichtig ist, Zeit in das Marketing zu investieren. Doch was zeichnet eine erfolgreiche Werbekampagne aus? In diesem Kapitel folgen essenzielle Impulse, die Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen. Heutzutage gibt es unzählige Möglichkeiten, eine Strategie zu konzipieren. Dank diverser Online Tools und Dienstleister gibt es im Grunde keine Einschränkungen. 

2.1 Erste Schritte beim Marketing: Zielgruppe definieren 

Es ist von elementarer Bedeutung, eine Kampagne zielgruppenspezifisch zu gestalten. Die Zielgruppe ist der Ausgangspunkt jeder Marketingstrategie. Qualität und Quantität sollten Hand in Hand gehen. Folgerichtig geht es darum, möglichst viele Menschen zu erreichen, die gleichzeitig als potenzielle Kunden infrage kommen. Selbstverständlich kann sich eine Werbestrategie auf einen kleinen Kundenkreis beschränken, den man für sich gewinnen möchte. Marketingexperten sprechen in diesem Zusammenhang von der Conversion Rate. Der Begriff Conversion Rate leitet sich vom englischen Verb „to convert“ ab und bedeutet im Deutschen „konvertierten“ oder „umwandeln“. Die Conversion Rate gibt somit an, wie viele Besucher einer Webseite „umgewandelt“ werden, und zwar in einen Follower, Käufer oder Abonnenten. 


Konträr dazu gibt es die Bounce Rate, die sich aus dem englischen Wort „to bounce“ herleitet und übersetzt „hüpfen“ oder „springen“ heißt.  Im Marketing steht die Bounce Rate für die Absprungrate. Die Absprungrate gibt wieder, wie viele Besucher eine Webseite unverzüglich verlassen. Ist eine Marketingstrategie zu allgemein oder unspezifisch, so kann sich die Bounce Rate erhöhen. Dies wiederum kann dazu führen, dass Google Ihre Inhalte herabstuft. Ihre Marketingstrategie erweist sich in solchen Fällen als ineffizient. 


Deshalb sollten Sie sich im Vorfeld Gedanken machen, wen Sie mit dem Marketing ansprechen möchten. Hiermit können Sie die Kundenakquise systematisch gestalten und genau die Menschen anziehen, die sich für Ihr Unternehmen oder Produkt interessieren. Es liegt an Ihnen, die Rahmenbedingungen festzulegen, wenn es darum geht, den Kundenkreis einzugrenzen. Die Zielgruppe bildet letztlich die Grundlage für das weitere strategische Vorgehen. 

Ein Geschäftsmann im Anzug zielt konzentriert mit einem Bogen auf eine bunte Zielscheibe.

 

Wichtige Punkte bei der Definition Ihrer Zielgruppe: 

  •  Altersspanne der Zielgruppe 
  • Einkommensniveau 
  •  Customer Lifetime Value (CLV)/ Kundenertragswert 
       (= langfristige Profitabilität des Kunden) 
  •  soziales Milieu 
  • Kundenwerte: Klimabilanz, Sozialverträglichkeit, Innovation 
  • Geschäfts- oder Privatkunde 
  • Neu- oder Stammkunde 
  •  Suchintention: 
        – transaktional (zu einer Aktion auffordern) 

            – informativ (über etwas informieren)
            – navigational (zu einer bestimmten Seite führen) 

           

2.2 Werbewirkungsmodelle: Hilfe für die Strategiefindung  

Es gibt unterschiedliche Ansätze, die dabei helfen, ein Werbekonzept zu erstellen. Wie so oft im Marketing liegt es an Ihnen, aus der Vielzahl von Angeboten auszuwählen. Sie können die nachfolgenden Ansätze – auch Werbewirkungsmodelle genannt – miteinander kombinieren, um das Potenzial einer Marketingidee auszureizen. 


Erstaunlicherweise gibt es ein Werbewirkungsmodell, das aus dem 19. Jahrhundert stammt und bis heute noch Anwendung findet. Das AIDA-Konzept geht auf den US-amerikanischen Geschäftsmann Elmo Lewis zurück, der mit seiner Idee aus dem Jahre 1898 das Marketing geprägt hat. AIDA steht im Englischen für: Attention, Interest, Desiré und Action. Im Deutschen bedeutet es: Aufmerksamkeit, Interesse, Verlangen und Handlung. 


Das AIDA-Modell steht teilweise in der Kritik, weil es als veraltet gilt. Aspekte wie Kaufkraft oder Kundenertragswert werden nicht berücksichtigt. Deshalb gibt es Abwandlungen des AIDA-Konzepts, die den heutigen Ansprüchen eher gerecht werden. Die AIDA-Formel wird heute gerne mit den Zusätzen „Conviction“ und „Satisfaction“ ergänzt, was im Deutschen „Überzeugung“ und „Zufriedenheit“ heißt. Hieraus ergibt sich das Akronym AIDCAS. 


Sie finden aber auch gänzlich andere Modelle aus dem Marketingbereich, wie die PAS-Formel. Es geht dabei um die drei Schlüsselbegriffe „Problem“, „Agitate“ und „Solution“, was im Deutschen für „Problem“, „Erregen“ und „Lösung“ steht. Das Konzept befasst sich schwerpunktmäßig mit der Problemlösung. Dabei wird das Problem besonders betont (Agitate), um gleichzeitig eine adäquate Lösung anzubieten. Dabei gilt es, das richtige Maß zu halten. Es ist bedeutsam, starke Übertreibungen zu vermeiden, um Seriosität zu wahren. Bedenken Sie, dass sich vor allem schlichte Inhalte einprägen. Denken Sie an den Paulaner Werbeslogan „Gut, besser, Paulaner“. Es sind nur drei Worte, die sich positiv auf die Corporate Identity auswirken. 


Aufgrund der Komplexität der einzelnen Modelle erfolgte keine tiefgehende Auseinandersetzung, weil es den Umfang des Beitrags sprengen würde. Es zahlt sich aber aus, sich eingehender mit den Werbewirkungsmodellen auseinanderzusetzen, damit Sie Ihr Marketing individuell gestalten können. In der nachfolgenden Auflistung können Sie sich einen Überblick zu den einzelnen Modellen verschaffen. Im Internet finden Sie weitere Ansätze, die Sie selbst recherchieren können. 


7 verschiedene Werbeansätze im Blick: 

  •  AIDA-Konzept (Attention, Interest, Desire, Action, Satisfaction)
  • AIDCAS-Modell (Attention, Interest, Desire, Conviction, Action)
  •  PAS-Formel (Problem, Agitate, Solution)
  • PPPP-Prinzip (Picture, Promise, Prove, Push)
  •  Hierarchy-of-Effects-Modell
  •  DAGMAR-Formel (Defining Advertising Goals for Measured Advertising Results)
  •  ELM-Modell (Elaboration Likelihood-Modell) 


 2.3 Marketingkanäle: das richtige Sprachrohr für die Kampagne 

Die Zielgruppe Ihrer Werbekampagne steht fest und das Konzept ist entwickelt? Es wird Zeit, nach passenden Kanälen zu suchen, um Ihr Unternehmen oder Produkt zu bewerben. Ihnen steht – wie sollte es anders im Marketing sein – eine große Angebotsvielfalt zur Verfügung. Unter anderem können Sie soziale Netzwerke, analoge Kommunikationsmittel oder Videos für die Kundenakquise nutzen. Es gibt kein Richtig oder Falsch; es liegt in Ihrem Ermessen, abzuwägen, welche Vertriebskanäle infrage kommen. 


Das Social Media Marketing hat den Vorteil, dass Sie in Dialog mit Ihren Kunden treten können. Sie profitieren von den Weiterempfehlungen Ihrer Kunden. Denn Käufer sind auf sozialen Netzwerken mit ihren Freunden und Bekannten vernetzt. In Hinblick auf die Neukundengewinnung ergeben sich zahlreiche Vorteile für Ihr Unternehmen. Mit regelmäßigen Beiträgen – Videos oder Texten – können Sie Außenstehende über Ihre Firma informieren. 


Alternativ haben Sie die Option, auf klassische, analoge Kanäle zu setzen. Das Telefonmarketing ist ungeachtet des Online Booms weiterhin von Bedeutung. Der persönliche und direkte Draht zum Kunden sorgt für eine bessere Kundenbindung. Das Telefonieren ist beim After Sales Marketing (Verkaufsnachsorge) bedeutsam. Es handelt sich um alle Maßnahmen, die nach einem Verkauf getroffen werden. Sie dienen dazu, die Kundenbindung zu stärken. Auch analoge Werbetafeln oder Informationsschreiben sind – vor allem für lokale Unternehmen – eine geeignete Möglichkeit, Angebote vor Ort zu vermarkten. 

Werbekanäle im Überblick: 

  • soziale Netzwerke: Facebook, Instagram, LinkedIn 
  • Videoplattformen: YouTube, Dailymotion, Vimeo 
  • Werbetafeln 
  • Telefonmarketing 
  • Flyer 
  • E-Mail Marketing 

2.4 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) & Vermarktung 

Nur für fünf Minuten den Kunden anrufen, um nach der Zufriedenheit zu fragen, kann Unternehmen teuer zu stehen kommen. Der Minutenpreis für den Werbeanruf liegt schlimmstenfalls bei 60.000 € - kein Schnäppchen! Denn laut der Bundesnetzagentur kann ein Bußgeld von bis 300.000 € angesetzt werden, wenn es zu rechtswidrigen Werbeanrufen kommt. So einfach und effizient das Marketing über die verschiedenen Kanäle auch sein mag, es kann zu schmerzlichen Bußgeldern kommen. Neben dem wirtschaftlichen Schaden droht ein Imageverlust des Unternehmens, je nach Rechtsverstoß und Umfang. Die Rechtsprechung kommt aktuell nicht mit der schnellen Entwicklung der Digitalisierung hinterher. Die tägliche Datenmenge vervielfacht sich täglich; gleichzeitig gelten in Europa die strengsten Datenschutzbestimmungen weltweit. Dies stellt Unternehmen vor neuen Herausforderungen, insbesondere in Hinblick auf Werbestrategien. 


Welche Daten dürfen erfasst und für welche Zwecke genutzt werden? Wie lange dürfen Kundendaten gespeichert werden? Wie dürfen Kunden kontaktiert werden? Gibt es eine rechtssichere Einwilligungserklärung? Diese und viele weitere Fragen gilt es, zu klären, bevor es zum Eigentlichen übergeht. Ganz gleich, wie Sie Ihr Marketing gestalten, die Maßnahmen sollten DSGVO-konform sein. In diesem Zusammenhang sollten Sie Vorsicht walten lassen, wenn Sie Kundendaten in Softwareprodukte integrieren. Aktuelle PIM Softwarelösungen helfen dabei, Daten effizient zu verwalten. PIM steht für „Product Information Management“. Mit dem Programm können Produkt- und Kundendaten auf mehreren Marketingplattformen verwaltet werden.  Sofern Sie mit solchen Online Tools arbeiten, sollten Sie gewährleisten, dass die Datenverarbeitung gemäß den Vorschriften der DSGVO erfolgt. Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) können Sie online einsehen. 


In Anbetracht der komplexen Rechtslage ist es unerlässlich, sich professionell beraten zu lassen. Treten Sie mit einem Datenschutzbeauftragen oder einem Rechtsanwalt für Datenschutzrecht in Zusammenarbeit, um wichtige Fragen aus diesem Themenbereich zu klären. Sie stellen damit sicher, dass die Abläufe in Ihrem Unternehmen – auch das Marketing – unter Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung gestaltet werden.

Geschäftsmann im weißen Hemd und grauer Hose ist pleite. Er zeigt seine leeren Hosentaschen.

 

3. Kosten & Marketing – Finanzen richtig budgetieren

Für die Umsetzung einer Strategie braucht es finanzielle Ressourcen. Es geht fließend dazu über, sich mit den Kosten auseinanderzusetzen, nachdem Sie mit den Marketingkanälen vertraut gemacht wurden. Unternehmensführer sind in der Pflicht, die Kosten gewinnbringend zu verwalten – im Interesse der Firma. Wie viel ist eine durchdachte Werbekampagne wert? Lassen sich die Kampagnen selbst initiieren bzw. durchführen oder besteht die Pflicht, mit professionellen Dienstleistern in Kooperation zu treten? Es folgen wichtige Impulse, die Sie bei der Entscheidungsfindung unterstützen werden. 

3.1 Budgethöhe festlegen – Tipps für die Kalkulationsplanung 

Grundsätzlich gibt es keine Faustformel, die Ihnen die finanziellen Rahmenbedingungen vorgibt. Letztlich zählt nur, dass Sie Ihre Unternehmensziele mit dem investierten Geld erreichen. Tendenziell ist es besser, mehr zu investieren, um das Potenzial einer Marketingkampagne auszuschöpfen. Bei günstigen Anbietern bzw. Dienstleistern laufen Sie Gefahr, dass Ihr Unternehmen nach außen hin unseriös vertreten wird. Ein Werbetext mit Rechtschreibfehlern, der nicht auf Ihre Zielgruppe hin optimiert ist, kann dem Image Ihres Unternehmens schaden. Dies gilt in einem besonderen Maße für grob fahrlässige Falschangaben bei Medizinprodukten, die vor Gericht landen können. 


Um das Marketingbudget zu berechnen, können Sie allgemeine Richtwerte als Orientierung nutzen. Laut einem Artikel der dreimaleins Marketing GmbH sollte man mindestens 1-3 % des Umsatzes für Marketingzwecke nutzen. Die Leipzig School of Media empfiehlt 3-7 % des Umsatzes in Marketing zu investieren. Selbstverständlich gibt es viel Spielraum nach oben, aber es gilt, im Einzelfall zu prüfen, wie viel Budget wirklich sinnvoll ist. Start-ups sollten grundsätzlich mehr in Marketing investieren als etablierte Großunternehmen. 


Ferner gibt es branchenspezifische Aspekte, die in die Entscheidungsfindung eingebunden werden sollten. Es gibt hart umkämpfte Branchen, in denen es einen hohen Konkurrenzdruck gibt. In solchen Fällen sollte das Budget für Marketingstrategien erhöht werden. Ist ein Markt mit Produkten übersät, so ist es essenziell, die Alleinstellungsmerkmale mit Marketingkonzepten hervorzuheben. Ferner gibt es Nischen, die neu erschlossen werden müssen und mit weniger Konkurrenzdruck einhergehen. Auch hier ist es vonnöten, ausreichend Budget in das Marketing einzuplanen, um den Bekanntheitsgrad zu erweitern. Möchten Sie ein unbekanntes Produkt etablieren, sollten Sie das Budget für die Marketingkampagne höher ansetzen. 


Es gibt zyklische und antizyklische Märkte, die einen Einfluss auf das Kaufverhalten nehmen. Bei zyklischen Branchen steht die Nachfrage nach Dienstleistungen oder Konsumgütern in Abhängigkeit zur Konjunktur, also der wirtschaftlichen Lage. Politische oder ökonomische Krisen können eine schlechte Konjunktur zur Folge haben, was sich negativ auf die Nachfrage auswirkt. Antizyklische Branchen weisen eine konstante Nachfrage auf, unabhängig von äußeren Einflussfaktoren wie der Konjunktur. Unternehmen, die am antizyklischen Markt operieren, profitieren von der stabilen Produktnachfrage. Produkte aus dem Medizinbereich zählen zum antizyklischen Markt. Die Automobilbranche zählt zu den zyklischen Branchen, weil die Nachfrage von der wirtschaftlichen Lage abhängt. Anhand dieser Informationen können Sie abwägen, ob es bestimmte Zyklen gibt, in denen Sie vermehrt in Marketing investieren sollten. Kommt es zu einem Rückgang der Nachfrage, kann es hilfreich sein, mit entsprechenden Marketingmaßnahmen gegenzusteuern. 

3.2 Kosten für externe Dienstleister – Hilfe zur Selbsthilfe 

Je nach Unternehmen ist es nur begrenzt möglich, ein Marketingkonzept mit den eigenen personellen Ressourcen der Firma zu realisieren. Wenn Sie bisher wenig Erfahrung mit Werbestrategien haben, ist es umso wichtiger, einen professionellen Ansprechpartner zu haben. Es ist deshalb vorteilhaft, mit einem externen Dienstleister in Zusammenarbeit zu treten, um eine durchdachte Werbekampagne erstellen zu lassen. 


Die Kosten für einen Dienstleister sind ebenso vielseitig wie das Erstellen einer Marketingstrategie. Sie sollten weniger auf die Kostenlast achten, sondern viel mehr auf den Kosten-Nutzen-Faktor. Zum einen können Sie eine Werbeagentur mit dem Marketing betrauen. Die Stundensätze pendeln zwischen 120 und 200 €. Die Preiskalkulation ergibt sich aus der Art und dem Umfang der Zusammenarbeit. Agenturen übernehmen operative Aufgaben, wie etwa die Erstellung und Steuerung einer Kampagne. Zusätzlich unterstützten Agenturen Unternehmen auf beraterischer Ebene. 


Auf der anderen Seite gibt es freiberufliche Anbieter, deren Stundensatz zwischen 40 und 120 € liegt, wobei höhere Stundensätze möglich sind. Die Stundensätze stehen in Abhängigkeit zur Erfahrung, dem Themengebiet und der Expertise des jeweiligen Anbieters. Es gibt verschiedene Berufsgruppen, die zu den Freiberuflern zählen: Werbetexter, Business Coach, Grafiker, Unternehmensberater und viele mehr. In der Regel handelt es sich um Solo-Selbstständige, die sich selbst organisieren, um am freien Markt für Kunden zu arbeiten. 

3.3 Häufige Fehler bei der Zusammenarbeit mit Dienstleistern 

Die finanziellen Mittel eines Unternehmens sind begrenzt, deshalb sollten Sie kostspielige Fehler vermeiden. Nachfolgend erfahren Sie die häufigsten Fehler, die im Marketing passieren und unnötige Kosten verursachen. 


3.3.1 Quantität statt Qualität – mit günstigen Anbietern kooperieren
 

Günstige Angebote können teuer zu stehen kommen, und zwar nicht nur in finanzieller Hinsicht, wie Sie nachfolgend erfahren werden. Es ist ein Fehler, den Dienstleister anhand des günstigsten Preises auszusuchen. Selbstverständlich können Sie bessere Preise aushandeln, insbesondere, wenn es um eine langfristige Zusammenarbeit geht. Sie sollten hingegen nicht Angebote einholen, die weit unter Marktwert liegen. Ab einer bestimmten Preisklasse ist es nicht mehr möglich, auf professioneller Ebene zu arbeiten. Sie müssen mit erheblichen Qualitätseinbußen rechnen. Möchten Sie einen Werbetext, der Ihre Webseitenbesucher fesselt oder allgemeine Floskeln, die sich negativ auf die Bounce Rate (Absprungrate) auswirken? 


Im Internet finden sich Angebote, die mit geringen Cent-Preisen vergütet werden. Engagieren Sie einen freien Autor für einen Werbetext von 300 Wörtern, der mit einem Wortpreis von 3 Cent vergütet wird, so ergibt sich ein Stundensatz von ca. 9 €. Konträr dazu empfiehlt der Texterverband (Text und Konzept) einen Stundensatz von 90 €. Möchten Sie einen Werbetexter engagieren, dessen Honorar um das Zehnfache kleiner ist als eigentlich üblich? Kurzfristig gesehen können Sie eine ganze Webseite mit Werbetexten füllen, ohne dabei tief in die Tasche greifen zu müssen. Langfristig kann es Ihrem Marketing schaden, weil es sich um Inhalte handelt, die zu allgemein sind und beim Besucher keine Stimmung aufkommen lassen. Sie sparen Geld, aber Sie sparen als „Bonus“ auch an der Qualität. 


3.3.2 Dienstleister nicht eingehender kennenlernen 

Sie sollten sich mit dem Dienstleister eingehender vertraut machen und prüfen, ob der Anbieter zu Ihnen passt. Dies gilt vor allem, wenn Sie in einer speziellen Nische arbeiten, die mit einem besonderen Kundenkreis einhergeht. Hierfür braucht es einen Anbieter, der auf Ihren Bereich spezialisiert ist oder zumindest ausreichend Erfahrung mitbringt. Hiermit ist gewährleistet, dass eine zielgruppenorientierte Marketingstrategie erstellt werden kann. Es gibt Branchen, in denen die persönliche Beziehung zum Kunden eine zentrale Rolle spielt. 


Im B2B-Bereich (Business-to-Business) – von Firma zu Firma – spielen persönliche Geschäftsbeziehungen eine fundamentale Rolle. Geschäftskunden suchen im Gegensatz zu Privatkunden langfristige Kooperationspartner. Firmen bzw. Kunden aus dem Produktionsbereich sind beispielsweise auf eine sichere und zuverlässige Lieferung von Produkten oder Rohstoffen angewiesen. Anderenfalls kann es zu Produktionsausfällen und zu Umsatzverlusten kommen. Folglich sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Marketing auf die Bedürfnisse von Geschäftskunden ausgerichtet wird. 


Handelt es sich hingegen um B2C-Kunden (Business-to-Consumer) – Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und Privatkunde – so ergeben sich gänzlich andere Herausforderungen als im B2B-Bereich. In der Regel handelt es sich um Massenprodukte, sodass es nur begrenzt möglich ist, eine persönliche Beziehung zum Kunden aufzubauen. Hier ist es ebenfalls essenziell, auf ein adäquates Marketingkonzept zu achten, um das Interesse für ein Produkt oder eine Dienstleistung beim Kunden zu wecken. 


3.3.3 Ausschließlich Künstliche Intelligenz verwenden 

Aktuell stehen KI-Texte im Mittelpunkt der Content Erstellung und es stellt sich die Frage, inwieweit KI-generierte Texte das menschliche Handwerk ablösen werden. Die Künstliche Intelligenz erstellt binnen weniger Minuten Texte, mit denen es möglich ist, ganze Internetseiten zu füllen – die Betonung liegt beim Füllen! Denn auf den ersten Blick scheinen KI-Texte hochwertig und konkurrenzfähig zu sein; auf den zweiten Blick offenbaren sich KI-generierte Texte als Fülltexte, die bereits vorhandene Informationen „wiederkäuen“. 


Es ist ein folgenschwerer Fehler, Inhalte ausschließlich mit ChatGPT oder anderen Softwareprodukten zu erstellen. Die KI nutzt andere Texte im Netz als Basis für die Texterstellung, sodass es fragwürdig ist, inwieweit die Texte als Unique Content bezeichnet werden können. Abseits davon bergen KI-Texte ein Risiko für die Kundenbindung. Allgemeine Werbetexte, die keine Tiefe haben und nicht den aktuellen Kundenansprüchen gerecht werden, werden für eine geringere Verweildauer sorgen. In Marketingkreisen spricht man von der „Average Time on Site“. 


Künstliche Intelligenz ist nicht in der Lage, den menschlichen Intellekt zu imitieren. Somit ist ChatGPT nicht fähig, kulturelle Besonderheiten bei der Erstellung zu berücksichtigen. Zudem kann die KI nicht den aktuellen Zeitgeist oder laufende Trends in die Textgenerierung einfließen lassen, um den Leser auf emotionaler Ebene zu berühren. Wägen Sie deshalb ab, ob Sie allgemeine Floskeln oder maßgeschneiderte Inhalte wünschen. Die Investition in einen professionellen Werbetext ist von elementarer Bedeutung, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. 


3.3.4 SEO: mangelnde Onpage-Offpage Optimierung 

Für die SEO Sichtbarkeit spielt die Onpage und Offpage Optimierung eine zentrale Rolle. Häufig besteht im Marketing ein Ungleichgewicht, weil die SEO Optimierung ausschließlich über die Onpage oder Offpage Optimierung erfolgt. Dies wiederum kann negative Folgen für das Google Ranking haben. Um eine Werbekampagne gewinnbringend zu gestalten, sollten beide Aspekte mit einbezogen werden.  


Bei der Onpage Optimierung handelt es sich um SEO Maßnahmen, die innerhalb der eigenen Internetpräsenz getroffen werden. Es kann sich um eine neue Landingpage, Produktbeschreibung oder Informationsvideos handeln. Die Offpage Optimierung findet außerhalb der eigenen Webseite statt – es ist ebenfalls ein wichtiger Rankingfaktor für Google. Hierzu zählen Facebook Beiträge, YouTube Videos oder externe Verweise auf die eigene Homepage. Externe Inhalte, mit Bezug zum eigenen Unternehmen, signalisieren Google, dass ein Unternehmen von Relevanz ist. Im Idealfall wird die Webseite, die ein anderes Unternehmen empfiehlt, ebenfalls von Google als relevant eingestuft. Es wirkt sich positiv auf das spätere Google Ranking aus.  


Für die Ausführung der SEO Optimierung ist es bedeutsam, auf erfahrene und seriöse Anbieter zu setzen. Unseriöse Dienstleister arbeiten nach dem Schema „viel hilft viel“, was kurzweilig das Google Ranking verbessern kann. Langfristig kann Google gewisse Praktiken abstrafen und die Inhalte herabstufen. Schlimmstenfalls wird die Webseite für Google gesperrt. Praktiken, die gegen die Google Richtlinien verstoßen, sind unter der Bezeichnung Black Hat SEO bekannt. Das Keyword Stuffing ist eine nicht richtlinienkonforme Vorgehensweise. Bei dieser Praxis werden Keywords unverhältnismäßig häufig im Text verteilt, was den Lesefluss beeinträchtigt. Deshalb gilt: Überlassen Sie die Arbeit einem erfahrenen Profi, bevor Ihre Inhalte herabgestuft oder abgestraft werden! 

Ein Cowboy mit schwarzem Hut in Kniehaltung deutet mit seinen Händen einen Schusswechsel an.

 

5 Black Hat Methoden im Blick: 

  • Keyword Stuffing: unnatürliche Keyworddichte 
  • Article Spinning: Umschreiben von vorhandenen Texten 
  • allgemeiner Spam: überflüssige Kommentare im Internet 
  • Cloaking: Webcrawler & Nutzer sehen unterschiedliche Inhalte 
  • Doorway Pages: falsche Seite mit Keywords, die Nutzer heimlich weiterleitet 

4. Fazit: Werbung wirkt, damit Ihr Unternehmen nicht stirbt 

2007 sagte Nokia-Boss Kari Tuutti in einem Spiegelinterview: „(…) ich bin mir sicher, dass wir der Marktführer bleiben. (…) Unser Marktanteil beträgt hier 50 Prozent, wir sind also unangefochten die Nummer eins.“ Sechs Jahre später (2013) lag der Marktanteil lediglich bei 3,4 %. Gleichzeitig hat Apple in diesem Jahr 150 Millionen iPhones verkauft und einen Marktanteil von 15,3 % erschlossen und hat Nokia sozusagen „erschossen“! Bis heute hat sich Apple auf dem Markt behaupten können. Apples Marktanteil lag in den letzten Jahren konstant zwischen 12 und 20 %.  


Sagen Sie deshalb nicht: „Ich bin sicher, dass mein Unternehmen Nummer eins bleibt.“ Die Märkte sind unbeständig und der Konkurrenzdruck nimmt auf globaler Ebene zu, was unter anderem auf die Digitalisierung zurückzuführen ist. Es ist von elementarer Bedeutung, Maßnahmen zu ergreifen und antizipativ zu handeln, bevor das nächste „Apple“ Sie überrollt! Die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch etablierte Unternehmen vor Umstürzen und Veränderungen nicht sicher sind. 

Ob Digitalisierung, Inflation, steigende Energiepreise oder das nächste „Apple Unternehmen“, die Konkurrenz schläft bekanntermaßen nicht und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die nächste Veränderung kommt. Tragen Sie dafür Sorge, dass Sie die nächste Marktänderung nicht verschlafen. Mit einer durchdachten Marketingstrategie schaffen Sie sich eine sichere Grundlage, um mit Ihrem Unternehmen Halt zu haben. Dank der zahlreichen Möglichkeiten, eine Werbekampagne umzusetzen, können Sie das Potenzial Ihres Unternehmens ausschöpfen. 


Sorgen Sie dafür, dass man über Ihr Unternehmen redet, am besten nicht auf eine Weise, wie man heute über das Ende von Nokia redet. Nutzen Sie unterschiedliche Marketingkanäle und gehen Sie mit der Zeit. Es wird Ihnen bei der Kundengewinnung helfen und für einen sicheren Umsatz sorgen. In Anbetracht der großen Datenflut ist es wichtig, sich nicht „überschwemmen“ zu lassen. Laut Experten verdoppelt sich das weltweite Datenvolumen alle zwei Jahre. Daher ist es unerlässlich, für eine optimale Sichtbarkeit zu sorgen. Ganz gleich, wie Sie sich entscheiden werden, jede Marketingmaßnahme ist besser als gar keine. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihr Unternehmen und investieren Sie in Marketing, bevor es zu spät ist.

Acht Fragezeichen mit weißem Hintergrund. Es gibt ein rotes Fragezeichen im linken Bereich.

5. Häufig gestellte Fragen zum Thema Marketing (FAQ) 

1. Warum ist eine Werbekampagne wichtig für mein Unternehmen? 

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Im digitalen Zeitalter ist die eigene Sichtbarkeit von Bedeutung, um als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies gilt auch für Firmen, die einen lokalen Kundenkreis haben. Verbraucher können mit wenigen Klicks aus hunderten Unternehmen und Produkten vergleichen. Deshalb ist es bedeutsam, sich mit dem Thema Marketing auseinanderzusetzen, um für Neu- und Bestandskunden sichtbar zu bleiben. 

2. Wieso sollte ich mit einem professionellen Anbieter arbeiten? 

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Es gibt mehr als 200 Rankingfaktoren, die darüber entscheiden, wie sichtbar ein Unternehmen auf Google ist. Ein Rankingfaktor ist eine Besonderheit einer Webseite, die Google als relevant einstuft und entsprechend besser platziert. Ein professioneller Dienstleister für Marketing ist in der Lage, anhand der aktuellen Anforderungen gewinnbringende Strategien zu entwickeln.  Laien ist es nur begrenzt möglich, zeitgerechte Inhalte zu erstellen, die der Kundengewinnung zugutekommen.  

3. Woran erkenne ich seriöse Dienstleister? 

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Ein vertrauenswürdiger Anbieter arbeitet transparent, kundenorientiert und insbesondere fachkompetent. Ein Indiz für unseriöse Angebote sind übertriebene und unrealistische Versprechen. Slogans wie „Schnelle Top Platzierung auf Google“ sind ein Indikator für Unseriösität. Dubiose Anbieter arbeiten nicht selten mit Black Hat Methoden, die in der Tat eine schnelle Top Platzierung ermöglichen. Die Inhalte werden aber ebenso schnell von Google herabgestuft und abgemahnt.   

4. Wie viel Budget brauche ich für meine Vermarktung? 

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Es gibt keine Faustformel als Richtwert, aber Sie sollten nicht am falschen Ende sparen. Allgemein hin wird empfohlen, 1-3 % oder 3-7 % des Umsatzes in Marketing zu investieren. Bedenken Sie, dass sich die Marketingkosten amortisieren bzw. ausgleichen und weit mehr als das. Eine ausgeklügelte Werbekampagne wird dafür sorgen, dass neue Umsatzgrenzen erreicht werden. Die Wettbewerbsfähigkeit und Liquidität Ihres Unternehmens wird gefestigt. 

5. Kann ich selbst eine Marketingkampagne erstellen? 

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Selbstverständlich ist es möglich, mit eigenen Mitteln eine Strategie zu entwickeln. Aber es braucht zeitliche, personelle und fachliche Ressourcen, die Ihnen dann an anderer Stelle fehlen. Einzelunternehmer haben etwa nur begrenzt Zeit, sich eingehend mit der Thematik zu befassen. Es geht letztlich nicht nur darum, ob es möglich ist, sondern vor allem, wie eine Kampagne umgesetzt wird. Wägen Sie deshalb gut ab, ob Sie die Kampagne selbst initiieren bzw. umsetzen möchten. 

6. Was kann ich machen, wenn eine Werbekampagne nicht funktioniert? 

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Für Erfolg gibt es kein Patentrezept, sodass auch hochwertige Inhalte nicht immer nach „Rom“ führen. Eine Ursache für Misserfolg kann eine schlechte Corporate Identity sein. Eventuell mangelt es an einmaligen Merkmalen, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Manchmal braucht es einfach Zeit, bis Inhalte von Google hochgestuft werden – SEO ist keine Zauberei! Oder es wird eine falsche oder unspezifische Zielgruppe angesprochen, die eine Kampagne wirkungslos macht. 

7. Wie komme bei Google auf Platz 1? 

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Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, weil das Thema SEO komplex ist. Am besten ist es, wenn Sie den Blick für das Große und Ganze bewahren und eine Marketingstrategie vielseitig gestalten. Sorgen Sie für hochwertige Werbetexte, ein ansprechendes Webdesign und „frische“ Inhalte, die idealerweise einer SEO Optimierung unterzogen werden. Es wird die Verweildauer der Nutzer erhöhen und Google signalisieren, dass die Inhalte von Relevanz sind. 

8. Warum ist das Alleinstellungsmerkmal (USP) wichtig? 

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Das Datenvolumen im Internet verdoppelt sich alle zwei Jahre – so die Meinung von Experten. Ein Produkt kann noch so gut sein, es wird sich nicht verkaufen lassen, wenn es sich nicht von der großen Masse hervorhebt. Im Marketing ist es bedeutsam, potenzielle Kunden auf emotionaler Ebene abzuholen. Ein Produkt sollte nicht nur auf qualitativer Ebene überzeugen, sondern auch mit den Emotionen der Kunden „spielen“, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen. 

9. Wieso ist es wichtig, eine konkrete Zielgruppe zu definieren? 

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Es ist eine Zeit- und Geldverschwendung, eine Marketingidee zu konzipieren, die sich nicht an den Bedürfnissen einer bestimmten Zielgruppe orientiert. Der Grundsatz „viel hilft viel“ sollte tabu sein, denn eine hohe Besucheranzahl auf der Webseite garantiert keinen Erfolg. Google kann die Inhalte sogar herabstufen, wenn eine Webseite nur eine kurze Verweildauer aufweist. Eine unspezifische Zielgruppe kann somit eine hohe Absprungrate (Bounce Rate) zur Folge haben. 

10. Sind analoge Marketingmethoden noch zeitgemäß? 

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Es ist eine Zeit- und Geldverschwendung, eine Marketingidee zu konzipieren, die sich nicht an den Bedürfnissen einer bestimmten Zielgruppe orientiert. Der Grundsatz „viel hilft viel“ sollte tabu sein, denn eine hohe Besucheranzahl auf der Webseite garantiert keinen Erfolg. Google kann die Inhalte sogar herabstufen, wenn eine Webseite nur eine kurze Verweildauer aufweist. Eine unspezifische Zielgruppe kann somit eine hohe Absprungrate (Bounce Rate) zur Folge haben. 

6. Quellenverzeichnis: 

  • https://www.stern.de/digital/online/nokia-chef-ueber-alte-fehler--das-smartphone-comeback-und-ob-er-sich-als-steve-jobs-sieht-7995474.html 
  •  https://www.wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/corporate-identity-31786 
  •  https://www.business-wissen.de/artikel/marketing-welche-aufgaben-hat-das-marketing-controlling/ 
  • https://www.clevis.de/ratgeber/agil/ 
  • https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/customer-lifetime-value-clv-29548 
  •  https://www.consilium.europa.eu/de/policies/data-protection/ 
  •  https://dsgvo-gesetz.de/themen/bussgelder-strafen/ 
  • https://funkemediasales.de/wirliebenwerbung/vertrieb-marketing/werbewirkungsmodelle/#Was%20sind%20Werbewirkungsmodelle? 
  • https://www.marketinginstitut.biz/blog/pas-framework/ 
  • https://www.giga.de/news/steam-hype-vorueber-shooter-entwickler-ziehen-den-stecker-xyz/ 
  • https://www.leipzigschoolofmedia.de/blog/marketingbudget 
  • https://dreimaleins.com/wieviel-marketingbudget-einplanen/ 
  • https://www.berufsverbandtext.de/ist-unsere-arbeit-wirklich-90-e-pro-stunde-wert/ 
  •  https://www.semrush.com/blog/de/black-hat-seo-taktiken-gefahren/#header13 
  • https://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/nokia-reaktion-auf-apples-iphone-wir-haben-ein-jahr-vorsprung-a-458742.html 
  • https://de.statista.com/themen/241/nokia/#topicOverview 
  • https://de.statista.com/statistik/daten/studie/12864/umfrage/marktanteil-von-apple-smartphones-seit-2007/ 
  • https://www.businesswire.com/news/home/20140127006506/en/Worldwide-Smartphone-Shipments-Top-One-Billion-Units-for-the-First-Time-According-to-IDC 


Bildquellen: 

  • https://depositphotos.com/photo/senior-businessman-with-loudspeaker-150942656.html 
  • https://depositphotos.com/photo/hand-businessman-holding-marketing-inscription-successful-business-concept-626097768.html 
  • https://depositphotos.com/photo/businessman-shooting-bow-81898638.html 
  • https://depositphotos.com/photo/unemployment-concept-with-businessman-showing-empty-pockets-on-grey-background-109643414.html 
  • https://depositphotos.com/de/photo/the-bad-18857933.html 
  • https://depositphotos.com/photo/question-marks-on-white-background-74260127.html